Alain und Nadia mit Rafael

Alain ist seit der RS ein treuer Blutspender. Seit diesen ersten Militärtagen stellt er sich mehrmals pro Jahr zur Verfügung. Und hat dabei auch seine Partnerin Nadia angesteckt: «Alain hat mich zum Blutspenden motiviert.» Damit nicht genug. Freunde und Bekannte des Paares werden regelmässig mit dem Thema konfrontiert.

Der Berner Alain ist da ganz pragmatisch: «Jedes Mal wenn ich Blut spenden gehe, frage ich meine Freunde, ob sie Lust haben mich zu begleiten. Natürlich sagen die meisten dann auch zu.» Nicht wenige davon sind ebenfalls treue Blutspender geworden. Auch Nadias Engagement steht dem ihres Partners in nichts nach: «Bei der Arbeit habe ich meine Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter mit Broschüren über die Blutspende zugedeckt.» Einmal hat sie sogar einen Teamanlass mit Blutspenden organisiert.

Alain und Nadia sind seit Sommer 2017 Eltern eines Sohnes. Wurden sie als Eltern solidarischer? Oder haben sie die Hilfsbereitschaft im Blut? Alain und Nadia schauen sich an und beginnen zu lächeln: «Eigentlich sind wir bereits von Grund auf solidarisch eingestellt und hilfsbereite Menschen. Wir sind sehr dankbar, dass die Geburt von Rafael problemlos verlief. Dies ist nicht selbstverständlich, plötzlich kann eine Bluttransfusion nötig sein. Das hat uns nochmals bewusst gemacht, wie man mit wenig Aufwand helfen kann.»

Das sympathische Paar geniesst die Zeit als junge Familie in vollen Zügen. So ist auch sofort klar, welcher Moment für sie jener war, in dem alles stimmte: «Als wir Rafael das erste Mal in den Armen halten durften und wussten, dass ein kerngesunder Junge unser Familienglück perfekt macht.» Man glaubt es ihnen aufs Wort, so wie die drei um die Wette strahlen.

Familie Bocchetti

«Man kann mit relativ wenig Aufwand viel bewirken.»

Alain & Nadia

Spender und Empfänger erzählen